Was wir eigentlich für Sie tun


Lassen Sie uns Ihnen hier zeigen, was bei einer Lack- und Karosserieraparatur in unserer Werkstatt genau gemacht wird, worauf es dabei besonders ankommt, wovon die Qualität des Ergebnisses abhängt, warum es bei Lackreparaturen nicht nur auf die ästhetische Wirkung ankommt, welche sicherheitsrelevanten Aufgaben die Karosserie Ihres Fahrzeugs für Sie übernimmt, wer bei uns für Sie arbeitet und wie das so aussieht.

Wenn diese Seiten ihren Zweck erfüllen, würden wir Ihnen gerne ausserdem noch einen Eindruck von unserer „Einstellung“ zu unserer Arbeit vermitteln. Und vielleicht springt ja auch ein Funke über …

Lackaufbau

Flüssiges High-Tech-Produkt

Im Neufahrzeugsektor kommen heute so gut wie ausschliesslich Zwei-Schichtlackysteme zum Einsatz. Farbtragend ist dabei nur die untere Schicht – Basislack genannt –, die pigmentiert trocknet und dabei vermattet. Um eine hochglänzende Oberfläche zu erzielen, die gegenüber mechanischen Belastungen und bezüglich UV-Schutz optimale Ergebnisse erzielt, wird ein (mittlerweile normalerweise) Zwei-Komponenten-Klarlack aufgetragen, dieser reagiert erst durch Zugabe von Härter in der geforderten Art und Weise. Bevor sich Lacke auf Wasserbasis auf breiter Front durchsetzen konnten (der Reparaturbereich hinkte hier unrühmlicherweise dem Neufahrzeugbereich deutlich hinterher), waren die Farbpigmente und die Harze in Lösungsmitteln aufgelöst. Durch deren Verdunstung sedimentierten die gelösten Partikel und bildeten so eine belastbare Schicht. Eben diese Aufgabe übernimmt nun Wasser. Bei älteren Fahrzeugen finden sich auch häufig noch Ein-Komponenten-Lacke, die nicht zwischen Basis- und Klarlack unterscheiden. Bei einer Reparaturlackierung gilt es, das bislang verwendete System beizubehalten, da unterschiedliche Lacke (ebenso wie inkompatibele Grundierungen etwa) nicht dauerhaft nebeneinander bestehen können. Steht eine Komplettrestaurierung an, kann das zu verwendende System rein nach den vorteilhaftesten Schutzleistungen bezüglich mechanischen und chemischen Beanspruchungen gewählt werden. Das sind immer Zwei-Komponenten und Zwei-Schicht-Lacke. Mit der Gerd Weil e.K. Inh. Rolf Wollersheim Karosserie & Lack haben Sie einen starken Partner für alle noch gebräuchlichen Lacksysteme, der durch konsequente Investitionen in die technische Ausstattung und in das Wissen seiner Mitarbeiter Arbeitsergebnisse auf dem neuesten Stand der Technik garantiert.

Das TEAM

Das Fundament unseres Erfolges

… bilden natürlich unsere Mitarbeiter. Genau wie bei unseren Arbeitsergebnissen müssen in unserem Team unterschiedliche Qualifikationen zusammen kommen, um unseren Ansprüchen und denen unserer Kunden zu genügen. Unsere Mannschaft gliedert sich daher in den karosserietechnisch spezialisierten, den lacktechnisch spezialisierten und einen verwalterisch tätigen Teil und nur das abgestimmte Zusammenspiel aller drei gewährt den Erfolg, für den wir uns verbürgen. Regelmäßige Fortbildungen sorgen für Arbeitstechniken auf dem Stand der Technik und die persönliche Qualifikation jedes einzelnen, die für unser Handwerk unentbehrlich ist. So garantieren unsere Arbeitsabläufe die souveräne Handhabung tausender unterschiedlicher Fahrzeug- und Lackkombinationen, denen eine freie Werkstatt sich stellen muss.

Und: Mannschaft ist bei uns nicht allzuzu wörtlich zu verstehen. Schon seit vielen Jahren arbeiten Mitarbeiterinnen bei uns selbstverständlich mit am Unternehmenserfolg. Und das nicht in der Kaffeeküche.

Karosseriebau

Karosseriebau – angewandte Wissenschaft

Die heutigen Autohersteller haben in den Anfangszeiten des Fahrzeugbaus lediglich einen motorisierten und bereiften Rahmen ausgeliefert, auf den der Kunde dann bei einem Karosseriebauer einen Aufbau nach seinen eigenen Bedürfnissen und Vorstellungen setzen liess. Zwar brachten schon bald die Kostenvorteile des Fahrzeugherstellers und sein spezielles Know-How ein „Zusammenwachsen“ des Unterbaus und der Karosse mit sich, konstruktiv ist diese anfängliche Arbeitsteilung aber erst mit dem Siegeszug der selbsttragenden Karosserie zu ihrem Ende gekommen.

Seitdem ist bei PKW nicht mehr ein starker Rahmen unter dem Aufbau für die Stabilität und Verwindungssteifigkeit des Wagens verantwortlich, sondern die Karosserie selbst, die mit ihren zahlreichen Schalenflächen nicht mehr ein Gerüst lediglich beplankt, sondern dieses „Gerüst“ nunmehr selbst darstellt. Damit verbunden ist der Abschied von der in den Anfangszeiten im Karosseriebau üblichen Verwendung von mit (Kunst)leder bespanntem Holz und der Siegeszug des Stahls im Massenmarkt. Klangvolle Namen zeugen noch von diesen Zeiten (Bertone, Ghia, OSI, Pininfarina, Zagato oder in Deutschland Baur, Deutsch, Karmann) als diese berühmten Meister ihres Handwerks Karosserieformen auf Chassis setzten, die die Hersteller gar nicht anboten (etwa Cabrios auf Limousinenbasis).

Der „Charakter“, den die Fahrzeughersteller sich heute mit über die ganze Produktpalette reichenden Designelementen – Stichwort „New Edge“ etwa bei Ford – zu verleihen trachten, ist erst ein Ergebnis dieser Entwicklung.

Dabei hat der Karosseriebau durchaus widerstreitende Aufgaben zu erfüllen. Von der notwendigen Steifigkeit war bereits die Rede, diesem Zweck gegenläufig ist natürlich das Fahrzeuggewicht, dass die Kraft mitbestimmt, die gebraucht wird, um das Fahrzeug in Bewegung zu versetzen und damit (neben der Aerodynamik, einer weiteren funktionalen Aufgabe des Karosseriebaus) den Energieverbrauch des Fahrzeugs maßgeblich mitbestimmt. Verbaut werden daher zahlreiche Sicken und U-Profile, die unter Verwendung von möglichst wenig Material maximale Stabilität zu gewährleisten in der Lage sind. Und nicht zuletzt widerstrebt die herzustellende Stabilität, der ja spätestens im Unfallfall entscheidende Bedeutung zukommt, der Praktikabilität der Konstruktion: deshalb bilden tiefe Ladekanten etwa auch solche Herausforderungen für die Fahrzeughersteller.

Sollen diese komplexen Ergebnisse ingenieurwissenschaftlicher Überlegungen unter Beibehaltung ihrer ursprünglichen Eigenschaften fachmännisch instand gesetzt werden, gehören diese Arbeiten in Meisterhand. Zum Beispiel in unser.

So geht es zu bei uns

Werkstücke
Werkstattfeeling
Anschleifen – Abkleben – perfekt
Freilegen – Demontieren – fertig